Das erste Adventswochenende ist nun vorrüber, es begann, wie sollte es sein
mit dem Backen den gefühlt leckersten Weihnachtsplätzchen seit Christi Geburt,  dann war aber auch noch
Fußball – Nein ich möchte nicht darüber sprechen! – und am Sonntag eine Adventskerze anzuzünden.
Die Lebkuchen nach Art der Elisabeth bestanden auch auf ihr Recht erstmalig gebacken zu werden. Wie sich herausstellte waren es bei dieser Probeportion viel zu wenig und ich musste symbolisch die ganze Famile fesseln
und mit Wham zudröhnen bis ihnen der Appetit verging, um wenigstens ein paar davon  über den ersten Advent
zu retten. Beim pubertierenden Sohn funktionierte das noch ganz gut. Bei meiner Frau hätte ich wohl
darauf achten müssen, dass die 80er ihre keine Angst einjagen.
weihnachtsplaetzchen-2

Dann wurde auch noch der selbstgebackener vegane Stollen angeschnitten und mit
den Punks und Hippies aus meiner Band abgehangen und geprobt.
Ach und ehe ich es vergesse einen RunforParis Lauf gab es auch noch am Vormittag des ersten Advents.
Wisst ihr eigentlich, dass der Stollen ein altes Fastengebäck ist? Dieses wurde in der Adventszeit gebacken, die ja
eigentlich eine vorweihnachtliche Fastenzeit ist, welche erst vor weniger als 100 Jahren von der Kirche aufgehoben wurde.
Dieses einfache Hafer-Wasser-Öl Gebäck bekam aber schon vor weit über 500 Jahren die Freigabe von Papst Innozenz VIII
Butter mit reinzumischen, seitdem sind alle Dämme gebrochen und der Stollen ist alles andere als ein Fastengebäck.
Nur Butter, die braucht es nun wahrlich nicht mehr dazu. Zum Rezept findet ihr bald einen Eintrag im Blog.
Denn da gebührt meiner lieben Frau das ganze Lob. Auch die veganen Schokolis und die veganen Ausstecher vom Samstag vormittag sind einzig
ihre veganisierte Varianten von Großmutters überlieferten köstlichen Keksrezepten.
weihnachtsplaetzchen-1 schokolis

Die Rezeptura dazu folgt in Bälde.

euer veganpunk

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